AWARDS for the film

★ The Prize of the Mayor of Zakopane/Poland for the film which best pictures human, cultural and artistic aspects of mountain population  (Sep 2017)

In Nepal, Kamalari is a custom of selling girls, who are forced to slave labor and do not have access to education. One of them was Urmila, who, having regained her freedom after 12 years, decided to devote herself to saving other children. The film allows you to get to know Urmila very closely. The director, with a great sense of intuition and consistency, introduces us into the world of Urmila’s inner struggles, helps us to understand her extraordinary determination, but also the loneliness of a person who has been deprived of childhood.

 

★ Best documentary at NAIFF / Washington DC / USA  (May 2017)

★ Shortlist One World Media Award / London / GB  (Apr 2017)

★ First Prize at KIMFF / Kathmandu / Nepal  (Dec 2016)

We have chosen Urmila – My Memory is My Power as this year’s Main Competition First Prize because of its brilliantly executed and clearly structured documentary journey through the eyes of one young woman’s personal, brave and tireless fight for justice.

For what is a very poignant, very real and distressing subject matter about an extremely remarkable young woman and her tireless efforts to save young female children from the fate that she suffered herself in Nepal society, the documentary is executed clearly in its facts through rhythmic editing and pacing but what makes it unique is not just for being beautifully shot, but also for the original, and at times almost lyrical way that it avoids being drawn into sentimentality and judgement so therefore consistently remaining impartial to the problems thereby letting the audience draw their own interpretations and conclusions from what they see and hear“

 

★ Prenomination for German Film Award LOLA@Berlinale  (Feb 2016)

★ Prädikat Besonders Wertvoll / Seal of Approval: Highly recommended (Jan 2016)

Urmila Chaudhary wurde im Alter von sechs Jahren von ihrer Familie als Sklavin an wohlhabende Familien verkauft. 11 Jahre lang musste sie hart arbeiten, wurde von ihren „Besitzern“ missbraucht. Mit 17 Jahren wurde Urmila aus der Sklaverei befreit. Nun kämpft sie mit anderen befreiten „Kamalaris“ für das Recht der Mädchen, aus dieser Sklaverei befreit zu werden. Und für das Recht, zur Schule gehen zu dürfen. Ein Traum, den sie sich selbst erst jetzt erfüllen kann. Urmila weiß, dass ein harter Kampf vor ihr liegt. Aber es ist ein Kampf, der sich lohnt. Denn nur so kann die Welt, kann ihre Welt besser werden.

Die Dokumentarfilmemacherin Susan Gluth hat Urmila und ihre Weggefährtinnen über fünf Jahre lang begleitet. Und in jeder Minute des Films spürt man das vertrauensvolle und enge Verhältnis zwischen ihr und den Mädchen. Zu Beginn des Films wird der Zuschauer Zeuge einer Befreiungsaktion eines in Sklaverei gehaltenen kleinen Mädchens. Unbeirrt fordern Urmila und die anderen eine ältere Dame auf, ihr das Mädchen zu übergeben. Genau diese Beharrlichkeit zeichnet die Gruppe aus. Und so reisen sie zu Ministern, fordern Reformen, fordern Gleichberechtigung, fordern die Abschaffung der Sklaverei – was auch gelingt. Immer unter der Anführung von Urmila, die neben dem Kampf für die Gruppe auch selbst zielstrebig ihren eigenen Weg verfolgt. Sie möchte An- wältin werden, lernt in jeder freien Minute und hat dennoch die Energie, durch die ganze Welt zu reisen, um die Ziele der Befreiungsorganisation voranzutrei- ben.

URMILA – FÜR DIE FREIHEIT ist ein eindringliches und inszenatorisch meisterhaftes Porträt einer starken, bewundernswerten, jungen Frau. Die immer weiter kämpft. Für Gerechtigkeit, für Menschlichkeit. Und eine bessere Zukunft.